Prozessbenchmarking Rohrleitungsbau

Wasserversorger starten im Oktober 2017 mit zweistufigem Konzept

Fünf Wasserversorger starten im Oktober mit einer Auftaktveranstaltung in Hamburg in das Prozessbenchmarking Rohrleitungsbau.

Für die Aufrechterhaltung der Versorgungs-Infrastruktur auf einem hohen technischen Niveau stellt der Rohrleitungsbau (die Rehabilitation und die Erweiterung der Netze) einen zentralen Prozess von Wasserversorgungsunternehmen dar. Hierbei wird ein effizienter und nachhaltiger Umgang mit den für die Rehabilitation zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln erwartet. Im Prozessbenchmarking Rohrleitungsbau werden neben der Bewertung dieser Tätigkeiten, die Unterschiede in den Planungs- und Überwachungsprozessen analysiert, um eigene Abläufe zu verbessern.

Das Prozessbenchmarking Rohrleitungsbau beinhaltet zwei Untersuchungsebenen:

  • Auf einer „Unternehmensebene“ wird das gesamte Unternehmensgeschehen eines Erhebungsjahres in Bezug auf den Rohrleitungsbau untersucht.
  • Auf einer „Projektebene“ werden die spezifischen Rehabilitationsprojekte eines Erhebungsjahres analysiert.

Sowohl für die Unternehmensebene als auch für die Projektebene besteht ein methodisches Gerüst, welches in einem Pilotprojekt entwickelt und angewendet wurde. Diese Methode wiederum basiert auf dem seit 2003 kontinuierlich durchgeführten Prozessbenchmarking Kanalbau.

Für die Jahre 2017/18 soll nun zunächst die Unternehmensebene weiter geschärft und insbesondere das Analysefeld Aufbau- und Ablauforganisation mit aufgenommen werden.

Ansprechpartner: Michael Zentner